14.03.10
Eine kleine Sensation im Dachauer Pferdesport
So etwas bekommt man nicht wirklich allzu oft zu sehen. Gleich zehn imposante und festlich geschmückte Schimmel vor einer historisch schicken Kutsche, und das in unserer Region.
Am Leonhardiumzug in Fürstenfeldbruck konnte dieses besondere Schaubild unserer beiden Mitglieder, Franz Sextl (Vorstandsmitglied der Pferdefreunde Dachau) und Franz Göttler, das erste mal bewundert und bestaunte werden.
Die beiden leidenschaftlichen Pferdefreunde planten schon länger einmal ihre beiden Gespanne in einem 10-er Zug zusammenzustellen. Doch dafür braucht es natürlich eine genaue Planung und Vorbereitung, den entsprechend würdevollen Anlass und natürlich ein Fünkchen Glück, dass auch das Wetter mitspielt.
Doch diese Gelegenheit ließ mit dem Leonhardiumzug nicht lange auf sich warten. Und so wurden zehn herrliche Stuten und Wallache für ihren ersten gemeinsamen Auftritt auf Hochglanz geputzt, die Hufe kräftig eingefettet und mit einem festlichen Geschirr geschmückt.
Es bedarf sehr viel Erfahrung der Fahrer, extrem sichere und gut ausgebildete Pferde sowie einige Helfer, um solch einen großen Zug vorzubereiten und auf den Weg zu bringen.
Doch die beiden ambitionierten Pferdesportler bringen jahrzehntlange Erfahrung im Umgang und in der Ausbildung von Fahrpferden mit und besitzen dazu noch den nötigen Pferdeverstand, um so ein Vorhaben optimal durchzuführen.
Natürlich waren wir am Anfang schon etwas nervös, so Franz Sextl. Wir wussten ja nicht ganz sicher, wie die Pferde miteinander harmonierten und die Sicherheit geht natürlich absolut vor. Doch diese kleine Unsicherheit legte sich schon sehr rasch, da die Pferde souverän und ohne jede Probleme ihren Job machten, wie sie es gewohnt waren.
Es war schon ein sehr beeindruckender Moment für mich, meine vier Schimmel in diesem imposanten Gespann zu sehen, meinte Franz Sextl schwärmerisch.
Der Umzug war ein voller Erfolg und alles klappte ganz ausgezeichnet. Das Publikum an den Straßen in Fürstenfeldbruck honorierte diesen Aufwand und den wundervollen Anblick mit viel Applaus und respektvoller Anerkennung.
Leider gibt es nicht mehr oft die Gelegenheit solche besonderen Schaubilder im normalen Alltag zu erleben. Der finanzielle und zeitliche Aufwand macht ein solches Hobby heutzutage eigentlich unmöglich. Umso schöner ist es, das es mit Franz Sextl und Franz Göttler in unserer Region noch solche engagierten Pferdemanschen gibt, die keine Mühen und Aufwände scheuen, um diese Tradition weiter zu leben und uns einen solchen Genuss zu präsentieren.
Nach dem großen Erfolg in Fürstenfeldbruck haben sich die beiden Fahrer schon weitere Termine vorgenommen, wo sie ihr Publikum mit diesem Auftritt erfreuen möchten.
Wir wünschen Franz Sextl und Franz Göttler weiterhin so viel Spaß und Erfolg bei Ihrem Hobby und freuen uns schon heute auf viele weitere, solcher schönen Bilder.
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