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08.10.08
Vereinsjagd der Pferdefreunde durch Feld und FlurElmar Lehmann greift auf der Jubiläumsjagd den Fuchsschwanz Der sprichwörtlich goldene Oktobertag ließ heuer auf der Jubiläumsjagd auf sich warten. Leider war das Feld in diesem Jahr recht klein, viele Reiter trauten dem Wetter nicht. Zu Unrecht – pünktlich zum Stelldichein hörte der Regen auf - kein einziger Regentropfen fiel auf die 13 Reiter und der Boden zeigte sich in einem erstaunlich guten Zustand.
Um 13 Uhr versammelten sich die Reiter auf der Reitsportanlage von Lorenz Kranz in Pellheim und wurden von den Jagdhornbläsern um Franz Sextl zum Stelldichein geblasen. Der Master Gottfried Lembert bedankte sich in einem kurzen Grußwort bei allen Helfern, den Bläsern sowie seiner Equipage und stellte diese namentlich vor. „Füchsin“ war dieses Jahr Sabrina Schmidt.
Nach einer Beschreibung der Jagdstrecke und Hindernisse wurde den ReieterInnen der Bügeltrunk kredenzt. Dem geblasenen Signal „Aufbruch zur Jagd“ folgend setzte sich schließlich das Jagdfeld – die Fuchsreiterin an der Spitze gefolgt vom Master und den von den Pikeuren eingerahmten Teilnehmern – in Bewegung.
Der Aufgalopp mit einigen Eröffnungssprüngen erfolgte noch auf dem Stallgelände, dann ging`s hinaus in die herbstlichen Fluren. Die Zuschauer konnten auf einem bereitgestellten Anhänger an verschiedenen Haltepunkten die Rot- und Schwarzröcke auf ihren Pferden im Galopp und an den Hindernissen beobachten.
Als zum Ende der Jagd die Pferde ein letztes Mal über die Gerblhof-Wiese galoppierten, hatten sich die Zuschauer bereits am großen Feuer eingefunden um das abschließende „Fuchsschwanzgreifen“ hautnah miterleben zu können. Auf das Kommando „Fuchs frei“ begann der Run um die begehrte Trophäe, wobei schließlich Elmar Lehmann die Nase vorn hatte, sprich den Fuchsschwanz in den Händen hielt.
Zum abschließenden „Halali“ versammelte man sich an dem Feuer, der Master bedankte sich nach Jagdsitte für die unfallfreie Jagd und beim Verwalter Stefan Stecker für die aufwendig hergerichtete Jagdstrecke, bevor man sich auf den Heimweg machte, um den Pferden die wohlverdiente Ruhe zu verschaffen. Für die Dachauer Pferdefreunde jedoch war die Jagd noch nicht zu Ende: Sünden und Verstöße der Reiterinnen und Reiter gegen allerlei Jagdgesetzte wurde abends in der Gaststätte „Zum Haderecker“ in geselliger Runde von einem eigens berufenen Jagdgericht „geahndet“
![]() Bild 1 überm Sprung: v.l. Josef Faber, Elmar Lehmann (neuer Fuchs), Gottfried Lembert (Herr Faber und Herr Lembert sind schon die erste Fuchsjagd im Gründungsjahr 1968 mitgeritten, dabei hat Herr Lembert den Fuchs gefangen) ![]() Bild 2 Bläser unter der Leitung von Franz Sextl |
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